Die Ganggenauigkeit wird oft als Zeitabweichung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes angegeben. Den Betrag der Gangabweichung nennt man auch Gangfehler.
Der Begriff wird häufig bei Uhren gebraucht, um deren Genauigkeit anzugeben. Eine mechanische Uhr erreicht selten die Ganggenauigkeit einer quarzbetriebenen Uhr.
Eine Quarzuhr ist eine Uhr, deren Taktgeber kein mechanisches Pendel, sondern ein elektronischer Oszillator ist, dessen Frequenz mit Hilfe eines Schwingquarzes besonders genau eingehalten wird. Eine Uhr geht umso genauer, je höher die Frequenz des bei ihr verwendeten Taktgebers ist. Mechanische Uhren können beispielsweise eine Schwingung von 5 Hz (der Unruh) aufweisen, wobei dieser Wert aufgrund des höheren Verschleißes bei schnellerem Lauf nur begrenzt gesteigert werden kann. Quarzuhren mit einem Quarz mit der üblichen Schwingfrequenz von 32.768 (=215) Hz haben normalerweise eine Genauigkeit (Abweichung) von ± 15–30 Sekunden im Monat. Da sich dieser Fehler kumuliert, muss auch eine Quarzuhr öfter synchronisiert werden, d.h. auf den Zeitwert einer genaueren Uhr eingestellt werden. Die Genauigkeit einer Quarzuhr kann durch Temperaturkompensation weiter gesteigert werden, die die Temperatur des Kristalls unabhängig von der Umgebungstemperatur konstant hält. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quarzuhr
Mechanische Uhren unterliegen z.B. Witterungs & Temperaturunterschieden, Gangabweichungen von 10-20 Sekunden pro Tag sind normal. Es gibt verschiendene Qualitäten von Uhrwerken, sodaß auch größere Abweichungen durchaus möglich sind.
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