Die Wasserdichtheit einer Uhr ist keine bleibende Eigenschaft. Glas, Krone und Dichtungen unterliegen der Alterung und Abnutzung. Aber auch Schlageinwirkungen auf Gehäuse, Krone oder Glas beeinträchtigen die Wasserdichtheit. Nur die regelmässige Überprüfung Ihrer Uhr und gute Pflege bieten Schutz vor eindringendem Wasser.
Wasser ist das Schlimmste was dem Inneren Ihrer Uhr passieren kann, daher informieren Sie Sich bitte vor dem Kontakt mit Wasser, ob Ihre Uhr wirklich für diesen Einsatz geeignet ist!
In der Regel ist auf der Uhr der zulässige Maximaldruck verzeichnet. Auf dem Gehäuseboden wird der Druck in ATM angegeben, auf dem Ziffernblatt dagegen wird er in Metern ausgewiesen. Beim Schwimmen, Duschen oder bei einem Sprung ins Wasser kann kurzzeitig durchaus ein grösserer Druck auf die Dichtelemente entstehen als der Prüfdruck. Besonders gefährdet sind die Uhren, wenn man nach längerem Sonnenbaden ins Wasser springt, weil sich dann der Aufschlagdruck mit dem Unterdruck durch die Abkühlung addiert, was leichter zu Schäden führen kann.
Bei Uhren mit verschraubter Krone, muss diese zwingend vor dem Kontakt mit Wasser auf korrekte "Verschraubung" kontrolliert werden. Knöpfe dürfen NICHT unter Wasser betätigt werden.
Erst ab 10 ATM (100m) ist Ihre Uhr zum Duschen, Schwimmen oder leichten Wassersport geeignet. Die Norm für Taucheruhren hingegen liget bei 20 ATM (200m). Uhren mit dieser Bezeichnung sind auch zum Gerätetauchen geeignet!
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